Wir dürfen uns nicht ausgrenzen (lassen)!
Hörgeschädigte, Blinde bzw. Sehbehinderte und körperlich eingeschränkte
mit kleinen Handicaps sind auch "nur" Menschen

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Meine Welt mit den "besonderen" Menschen, wie Hörgeschädigte, Blinde bzw. Sehbehinderte und Menschen mit anderen Handicaps ist sehr beeindruckend.
Lesen Sie auch unseren Reisebericht "Teneriffa einmal anders" von 2006.
Diesen finden Sie auf meiner Download-Seite.

Viel Freude wünschen Ihre Reisebegleiter Barbara und Klaus!

Fotos von unserem Ausflug nach Groningen in 2005 sind ebenfalls über unsere Download-Seite zu betrachten. Wir freuen uns über weitere Teilnehmer an den gemeinsamen Unternehmungen. Meistens sind wir vier bis sechs Personen und haben stets viel Spaß.
Viel Freude wünschen Ihre Organisatoren Barbara und Heino!

Unser jährlicher Tagesausflug nach Groningen (Holland)
Kosten pro Person 10 bis 17 €, bei mindestens 5 Teilnehmern.
Umgehende Anmeldung erwünscht! Danke.
(Es können 10 Personen auf unserer Gruppenkarte mitfahren!)
Rückkehr 21.05 Uhr am Bremer Hauptbahnhof

Hier geht es weiter zu unserem tollen Ausflug nach Berlin in 2006 mit den Reisebegleitern Barbara und Horst!

2007 hatten wir einen Osterausflug auf Helgoland. Abgesehen vom kühlen Ostwind waren es wundervolle Tage. Fotos unserer Helgoland-Fahrt 2007 hier zum Download.
In Folge kam eine nette Nachricht eines stark seh-eingeschränkten Herren:
"Hallo Babs!
Auch ich habe mich auf Helgoland gut erholt. Mir gefiel u. a. besonders das Erlebte in der Natur. Dein Blick, für die Schönheit, die Entdeckungen, das Meer, die Tiere und der Strand. Du brachtest mir nahe, was mir sonst verborgen geblieben wäre. Es war beeindruckend und wunderschön. So ´n Strandspaziergang sollten wir gelegentlich wiederholen."

Wir genossen ein langes Wochenende Anfang Juli 2007 in Rheinland Pfalz in Rammingen (bei Ulm) bei einer befreundeten Familie (blind bzw. Sehbehindert) und freuen uns auf unser alljährliches Wiedersehen zur Freimarkt-Zeit.

Wir fanden ein neues gemeinsames Ziel: Seit September 2007 laden wir zum Relax-Treffen jeden zweiten Sonnabend eines Monats um 9 Uhr (oder nach Absprache zu anderen Zeiten an anderen Treffpunkten auf dem Weg nach Bremen-Osterholz) und anschließendem Relax-Tag in der
OASE - Die große und einzigartige Wellness und Saunawelt in Bremen.
Leider nicht geeignet für Rollstuhlfahrer und Blinde!

Kurztrip Anfang September 2007:

L O N D O N   -   Einblicke
(zu beachten in folgender Reihenfolge)

  1. Schnell-Lebigkeit

  2. Unfreundlich, ungeduldig, schlechte Beratung (Fahrkarten, Flughafen, Hotel)

  3. Ohne Englisch-Kenntnisse keine Chance (Gefahr der Ausnutzung sehr groß!!!)

  4. Hektik und Stress

  5. Alarmsirenen

  6. Müllwagen –auch Sonntag und zur Nacht

  7. Polizei- und Krankenwagen (zwei Signaltöne an Kreuzungen)

  8. Taxi, Busse (Doppeldecker) und U-Bahn

  9. Pubs und Fast Food an jeder Ecke

  10. Treppen, Treppen und noch mal Treppen (aber auch Lauf-Bänder)

  11. Tourismus –viele Deutsche

  12. Hoher Geräuschpegel (Wirklich alles viel zu laut)

  13. Mittelalter (Häuser etc., alte Wasserleitungen)

  14. Chloriertes Leitungswasser

  15. Toast, Tee,  Marmelade

  16. An jeder Straßenecke Hot-Dogs und Fish &Chips

  17. Schlechter Abfluss (Toiletten-Anlagen)

  18. Viele Parks

  19. Viele Zäune

  20. Viel Verkehr

  21. Straßen werden bei Rot überquert

  22. Fußgänger haben scheinbar kein „Vorrecht“ – auch nicht wenn für Autofahrer ein Vorfahrt-Achtungs-Schild steht!

  23. Wer nicht gut zu Fuß ist sollte einen London-Trip meiden!

  24. Alte Briefkästen und Telefonzellen

  25. Viele Souvenir-Läden

  26. Riesige Kaufhäuser (Alles groß und wuchtig)

  27. Stadtrundfahrten-Anbieter

  28. Themse-Fahrten

  29. Viele Brücken

  30. Nostalgie

  31. Viele Baustellen und eingerüstete Häuser, Arbeiter auch an den Sonntagen im vollem Gange

  32. Big Ben, London Eye, Tower Bridge

  33. Madame Tussauds, Sherlock Holmes

  34. Lady Di und Schloss

  35. Museen, Theater, Speakers Corner im Hyde Park

  36. Rollstuhlfahrer und Seh-Behinderte sind ohne Begleitung verloren!!!

So weit mein Kurzbericht.
Mehr als drei Tage müssen es nicht sein.
Ich genieße hier in Bremen die Ruhe und Harmonie.

London übermittelte uns Stress, Hektik und Ungeduld. Die Menschen dort scheinen keine Freunde der Gemütlichkeit zu sein. Freundlich waren NUR die ausländischen Mitbürger. Wir haben uns aber NICHT anstecken lassen. Im Gegenteil. Deshalb ernteten wir böse Blicke und Missachtung.
Wer Druck erzeugt, muss eben mit Gegendruck rechnen. D. h. wer mich zur Eile zwingt, erreicht das Gegenteil!

Mehr Info zu unseren alljährlichen Ausflügen:

"Fahrt mit dem Zug zu unserem Besuch und Rundgang in Berlin
Unser Berlinwochenende war einfach super!!!
(GESAMTKOSTEN pro Person 40,- €)
Wochenende in Berlin und Umzu für 6 bis 10 Personen
Wir wohnen in einem Apartment.
www.Gaeste-Etage.de

Außerdem bisherige Unternehmungen:

Freitags: Gemeinsam zum "Donnerschlag" und dort ein toller Abend bei guter Musik und mit Tanz
kein Eintritt und ab Mitternacht Rushhour (immer zur vollen Stunde 15 Min. zwei Getränke für den Preis von einem )
Disco "Donnerschlag" in der
Hillmannstr. 4 - 28195 Bremen

Sonnabends: gemeinsam zum "Meera" und dort ein toller rauchfreier Abend bei angemessener Musiklautstärke mit Unterhaltung und Tanz (Eintritt 6,-€) bei MUSIK der 70/80ies in der Friedensgemeinde in der Humboldtstr. 175
www.meeraparty.de

Mittwochs: unser üblicher monatlicher netter gemeinsamer Abend u. a. mit Kinobesuch (meistens beim Cinemaxx-Kino)

Bei angenehmen Wetter: Treffen vor dem Bremer Hauptbahnhof (Ausgang zur Bürgerweide)
Radtour u. a. mit Tandems ins Blockland

Besuch der Speicherstadt und dort zu unserem - inzwischen zweiten (!) - Besuch ins "Dialog im Dunkeln"
www.dialog-im-dunkeln.de

Unser jährlicher Besuch im Universum (10 bis 16 Uhr inkl. Pause) und auf dem Freimarkt.

Alljährlich: Stadtrundführung zum Anfassen für Blinde, Sehbehinderte und für Menschen mit kleinen Handicaps
Rundgang durch die historische Innenstadt mit Besichtigung von Marktplatz, Böttcherstrasse, Schnoorviertel mit vielen interessanten Infos über Bremen und Umzu
- auch lohnenswert für alle anderen Interessenten einer Stadtrundführung der besonderen Art-
Anschließend gemeinsames Einkehren ins Café zum Sammeln unserer Eindrücke

Ersten Freitag im Monat: ab 22 Uhr Tanz im "Falstaff" - Die Theaterkneipe (Barriere -los, also geeignet für Rollstuhlfahrer)
Eigentlich erst ab 23 Uhr, doch dann werden pro Person 3,50 € Eintritt genommen!!!
mehr Info:
www.falstaff-bremen.de/events.htm

Verschiedene Vorstellungen
in der Bremer Shakespeare Company im Theater am Leibnizplatz (in Bremen Neustadt)
mehr Infos hier:
www.shakespeare-company.com oder Tel. 0421-500333

Unser Musicalbesuch in Bochum war ein voller Erfolg!

Der gemeinsame Weg in den Schnoor zum "Bremer-Geschichtshaus" war sehr interessant und ist empfehlenswert.

Treffen im Hauptbahnhof oder um 14.30 Uhr Haltestelle Spitta-Allee/Marcus-Allee
unser alljährlicher Besuch im Rhododendron Park und im „Botanika" (15 Uhr)

Immer wieder ein Erlebnis: Gemeinsam zum Behindertengottesdienst (Barriere -los, also geeignet für Rollstuhlfahrer)
11 Uhr Beginn in der Friedensgemeinde in der Humboldtstr. 175
Empfohlen ebenso für Nichtbehinderte und alljährlich ein wirklich tolles Erlebnis auch für Gehörlose, da der Gottesdienst zusätzlich in Gebärdensprache gegeben wird!

Wir freuen uns selbstverständlich stets über weitere Teilnehmer.

Treffpunkt grundsätzlich Service-Point im Bremer Hauptbahnhof

Ist eine Abholung von Zuhaus notwendig? Bitte rufen Sie uns an Tel. 0421-54 87 957!

Für weitere Ideen und Interessen sind wir stets offen. (Vielleicht sind noch Wünsche offen, die wir erfüllen können?! Wir freuen uns.)
Um umgehende Anmeldung wird gebeten. Bitte meldet Euch!

Noch eine Bitte:
Macht doch bitte mal Eurerseits Terminvorschläge, wann und wozu Ihr Zeit und Lust habt!

Herzlichen Dank.

Kontaktaufnahme hier.

Nun freuen wir uns auf schöne gemeinsame Stunden und erwarten auch in diesem Jahr wieder Eure Anmeldungen.
Sowohl unsere Kinoabende als auch das Tanzen im „Donnerschlag“ bzw. im "Meera", der Ausflug ins "Universum", ins "Botanika", ins "Bremer Geschichtenhaus", Ausflüge in andere Museen zu speziellen sehr interessanten Ausstellungen, Besuche in Hamburg, Bochum und die Fahrten nach Groningen und Berlin gefielen uns sehr gut, so dass wir es gern immer mal wiederholen.
Unsere Ausflüge waren stets stimmungsvolle und super Erlebnisse.
Achtung: Wer mit nach Holland, Berlin oder Hamburg möchte, sollte sich bitte umgehend anmelden und Terminwünsche nennen. Danke.

Auftakt unseres jetzigen umfangreichen Programmangebots waren Gespräche während unserer langen Zugfahrt zur "Fünf vor Zwölf" - Demonstration des BSVT gegen die Abschaffung des Blindengeldes in Thüringen am 08.10.05. (Zur Unterstützung fuhr mit dem Zug eine Solidaritätsgruppe von 20 Leuten aus Bremen hin.)
Es war ein tolles Erlebnis.

Ein vorangegangener Behinderten-Gottesdienst hier in Bremen, viele Gespräche und später die "Woche des Sehens" animierte uns zu weiteren Treffen (z. B. Tanz und Kino) in den vergangenen Jahren. Auf Grund des Interesses einiger Behinderten bieten wir dieses Jahr ein kleines Programm in Bremen an (siehe Termine oben!).

Unverändert bieten wir uns als Blindenbegleitung und -führung an. Wir haben jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Behinderten und Blindenführung bzw. -betreuung.

Besuchen Sie unsere besondere Kennlernbörse ! - auch geeignet für Freundschaften und Gespräch-Gesuche, ist NEU und im Aufbau!

 

Mein Weg

1970 Einschulung und ein halbes Jahr in der normalen Grundschule

1971 Wechsel zur Marcus Allee. Lernen des richtigen Sprechens, schnelles Mitarbeiten und schreiben. Ich wurde "normal"!

1975 Hauptschulklasse bei Herrn Gorkisch bis zur siebten Klasse

1977 Abgang von der Marcus Allee und Wechsel zur Realschule -siebte Klasse- im Schulzentrum Graubündener Strasse

1981 Schulabschluss und Beginn meiner Lehre zur technischen Zeichnerin

 

Mein besonderer Dank gilt der Verwandtschaft, meinen aufopfernden Eltern, einigen Freunden (innen), aber vor Allem meinem Lehrer Herrn Dietrich Dieling, der Dank seiner Frau mein "Handicap" sozusagen in letzter Minute erkannte und die richtigen Schritte einleitete. Ich durfte ihn später in der Realschule wieder sehen und behielt ihn bis zum Schluss als Klassenlehrer.

Ganz besonders herzlicher Dank gilt Herrn Manfred Gorkisch, der mit seiner aufopfernden Art und viel Geduld mir das richtige Sprechen beibrachte. (Leider weilt er nicht mehr unter den Lebenden.)

Ein großer Dank geht an meinen Vater und dem damaligen Betriebsrat von Krupp Atlas Elektronik - u. a. Herrn Gerhard Schröder (der auch nicht mehr unter den Lebenden ist) - und allen geduldigen Ausbildern, die mir eine gute Ausbildung und einige Jahre anschließendes Arbeiten im Betrieb ermöglichten.

Zu guter Letzt möchte ich noch Herrn Georg Reuter - ein bekannter und überall sehr anerkannter Kantor und Musiker - von Herzen danken, dass er mir trotz meiner Hörschwäche eine super Gesangausbildung ermöglichte. Leider ist er inzwischen verstorben.

 

Diese beiden Bleistiftzeichnungen zum Thema "Ein Zusammenleben Behinderter und Nichtbehinderter Menschen" stellte mir freundlicher Weise meine frühere gute Freundin Kerstin zur Verfügung.

Herzlichen Dank.